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Sommer-Törn 2026

29. September 2026

Es war Sommer, aber so richtig! Da half nur auf Anker gehen und ins Wasser springen, um der Hitze zu entgehen. Danach wurde Siesta gehalten und dann ging es wieder ins Wasser. Und dann gab es lecker Essen mit Salat. 

Wir starteten mit einer Flaute, so dass wir an Bagenkop vorbei trödelten bzw. schwommen. So ging der erste Tag spontan in eine wunderschöne Nachtfahrt über und wir legten auf Femø an. Auf dem Weg nach Stubbekøbing wurden wir gefilmt und lernten die Yrsa samt Besatzung kennen. Sie fährt tatsächlich unter österreichischer Flagge. 

Dann ging es in den malerischen Hafen von Klintholm. Dort kann man sehr gut Baden. 

Von Møn ging es Richtung Leuchtturm Dornbusch auf Hiddensee. Dort segelten wir in den Bodden hinein und legten in der Hafenstadt Wiek an. Das Eis ist dort sehr lecker. Dort sind Eszter und Moritz nach einer komplizierten Anreise an Bord gegangen und wir waren komplett und bereit für lange Segeltage. Doch es war Flaute. Also ging es zum Baden auf Anker und dann segelten wir nach Barhöft wo wir in der Reede beim Ankern auf Schlick liefen. 

Nachdem die Crew Fluch der Karibik III nachgespielt und das Boot wieder freigeschaukelt hatte, kam abends Friedrich mit dem Stand Up Paddelboard vorbei und machte ein tolles Bild von Rollo auf Anker. Es war ein schöner Abend mit ihm. Am nächsten Tag  ging es nach Stralsund. Dort schauten wir uns dann das Ozeanum und Hartwig das Meeresmuseum an. Sehr zu empfehlen. Nur Duschen musste  in der Citymarina extra organisiert werden, weil im Stadthafen keine sind. Aber günstig ist er. Dann konnten wir weiter Segeln nach Prerow. Dort war der Hafenmeister sehr nett, aber Rollo war trotzdem zu groß, so dass wir ankerten. 

Anschließend ging es unter Motor durch die Flaute nach Rostock, damit es rechtzeitig vorm Starkwind dort zur Übergabe an das Kinderhaus ist. 

Einige fuhren mit der Bahn nach Hause, während der Rest eine Strandtag mit Schoppingtour in Warnemünde. Im Hafen joggte ein Pärchen aus Kappeln vorbei und wir verabredeten uns zu einem gemütlichen Weinabend. Am nächsten Tag durften wir mit Pit die Eye of the Wind anschauen. 

Insgesamt war die Reise immer wieder geprägt von Gesprächen mit inspirierenden Menschen, die vorbei gekommen sind. Und hier die besten Kommentare: 

„Love Boat“

„Und nicht mit Kompass auf‘s Klo.“

In diesem Sinne! Kommt gut durch den Sommer! Segeln und Baden hilft! Es sind beim zweiten Sommertörn noch Plätze frei. 

Herzlichst

eure Kathrin, die gerade mit Eszter und der Lycka in Kappeln liegt, weil der Außenborder repariert werden muss. 

Im Heimathafen ist es doch am Schönsten. 😉